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Bio – Birnen-Vanille-Konfitüre 210 gr

 8,90

Aus Williamsbirnen und von alten Birnbäumen wird diese feine Konfitüre hergestellt. Sie besteht aus mind 80% Fruchtanteil, die Feigen stammen aus dem familieneigenen biodynamischen  Anbau , nördlich von Treviso.

Besonders gut harmoniert die Konfitüre mit dunkler Schokolade, zu Eis und als Füllung für süsses Gebäck.

Ein Frühstück mit den Marmeladen von Nonno Andrea aus Treviso bringt Ihnen Italiens Himmel ein Stückchen näher.

Artikelnummer: Marm-NonnoA-04 Kategorien: , , Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Zutaten: Birnen (81,7%), biologischer Rohrzucker, Zitrone, Vanilleschote

Nördlich von Treviso, in der Gemeinde Villorba, ist die Famile von Paolo Manzan zuhause. Auf ihrem Bauernhof werden über 200 verschiedene Sorten von Gemüse und Früchten angebaut. Das Besondere : seit 25 Jahren hat Paolo ein einziges Leitmotiv –  Nachhaltigkeit  und Biodiversität. Was bedeutet das nun für den Anbau ? Alte Obst- und Gemüsesorten werden wieder angebaut und deren einzigartiger Geschmack erinnert an Kindheitserlebnisse, an Geschmackserfahrungen, die es heutzutage fast nicht mehr gibt.

Beim ersten Verkosten der Quittenkonfitüre ist mir zum Beispiel wieder die Quittenmarmelade meiner Mutter eingefallen. Es war ein Erlebnis wie bei Prousts ” Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” . Dem Erzähler in diesem Roman  wird durch  ein Stückchen Madeleine, ein typisch französisches Sandkuchen-Gebäck, ein Meer von Erinnerungen ins Leben gerufen, von dem er dann die nächsten 3000 Seiten berichtet:  „Sie ließ darauf eines jener dicken ovalen Sandtörtchen holen, die man „Madeleine“ nennt und die aussehen, als habe man als Form dafür die gefächerte Schale einer St.-Jakobs-Muschel benutzt. Gleich darauf führte ich, bedrückt durch den trüben Tag und die Aussicht auf den traurigen folgenden, einen Löffel Tee mit dem aufgeweichten kleinen Stück Madeleine darin an die Lippen. In der Sekunde nun, als dieser mit dem Kuchengeschmack gemischte Schluck Tee meinen Gaumen berührte, zuckte ich zusammen… Woher strömte diese mächtige Freude mir zu?“

In meinem Fall waren es die Erinnerungen an Sommermonate im Salzkammergut, am Traunsee. Die einzigen Früchte, die neben Ribiseln in unserem Garten wirklich gut gediehen, waren eben Quitten.  Meine Mutter wurde Meisterin in der Herstellung von Quittenmarmelade – die genauso geschmeckt und geduftet hat, wie die von Nonno Andrea.

Die Familie von Paolo hilft auf dem Bauernhof gemeinsam mit knapp 30 Angestellten mit. Kirschen, Birnen, Äpfel, Radicchio, Melanzani, Zucchini , Bohnen und vieles mehr werden hier angebaut, mit Zertifizierung “Biodiversity Friend”, von der  WBA, World Biodiversity Association, kontrolliert . Nonno Andrea war übrigens im Veneto der erste Betrieb, der diese Zertifizierung erhalten hat.

Hier gehts zum Interview mit Paolo Manzan: Video- Interview mit Paolo (italienisch)

 

“Melaverde”, eine italienische Sendereihe über Gastronomie und den Anbau typischer Produkte in Italien, war bei Paolo zu Besuch:

Melaverde bei Paolo Manzan

Ein Besuch von Schulklassen auf dem Bauernhof, um den Kindern zu zeigen, wie biodiverser Anbau aussieht:

Besuch einer Schulklasse bei Nonno Andrea

Mit enormem Aufwand bearbeitet man bei “Nonno Andrea”, was “Opa Andrea” bedeutet, den Boden, denn Mineralstoffe und Nährstoffe sollen erhalten werden , ohne dass Chemie eingesetzt wird. Die solchermassen geernteten Produkte unterscheiden sich durch ihren einzigartigen Geschmack von der breiten Masse.

Man muss die Cremen, Marmeladen, eingelegten Gemüse einfach gekostet haben – dieses Geschmackserlebnis können wir leider nicht virtuell an Sie weitergeben 😊!

 

Zusätzliche Information

Hersteller

San Giuliano

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