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Flaumiger und sehr saftiger Osterkuchen mit kandierten Orangen und Glasur
Von der berühmten Gefängnisbäckerei Giotto aus Padua
Ideal zum Frühstück, zum Nachmittagstee und eigentlich IMMER !
750 gr
Von der Gefängnisbäckerei aus Padua kommen diese köstlichen “Ostertauben”.
Die Colomba Pasquale Giotto entsteht an einem eher ungewöhnlichen Ort: in der Backstube der Pasticceria Giotto, die sich im Gefängnis Casa di Reclusione Due Palazzi in Padua befindet. Dort arbeiten ausgewählte Inhaftierte gemeinsam mit professionellen Konditoren und lernen Schritt für Schritt das traditionelle italienische Bäckerhandwerk.
Das Projekt der Pasticceria Giotto wurde Anfang der 2000er-Jahre von dem italienischen Unternehmer und Sozialpädagogen Nicola Boscoletto initiiert. Er ist Gründer und Leiter der Sozialgenossenschaft Cooperativa Sociale Giotto, die Programme zur beruflichen Ausbildung und sozialen Reintegration von Gefangenen organisiert.
Die Idee war, innerhalb des Gefängnisses Casa di Reclusione Due Palazzi in Padua echte Arbeitsplätze zu schaffen, bei denen Inhaftierte hochwertige handwerkliche Produkte herstellen. Statt einfacher Beschäftigungsprogramme entschied man sich bewusst für anspruchsvolle Handwerksberufe – unter anderem Konditorei, Bäckerei und Gastronomie.
Aus dieser Idee entstand schließlich die Gefängnisbäckerei Pasticceria Giotto, die heute vor allem für ihre Panettone und Colomba Pasquale bekannt ist. Viele der ehemaligen Teilnehmer arbeiten nach ihrer Haft tatsächlich weiter im Bäcker- oder Gastronomiebereich – genau das war von Anfang an das Ziel des Projekts. 🕊️
Die Colomba selbst wird nach klassischer Methode mit natürlichem Sauerteig und viel Zeit hergestellt. Lange Ruhephasen, hochwertige Zutaten und sorgfältige Handarbeit sorgen für die typische lockere, faserige Struktur des Teigs – ganz so, wie man es von italienischen Festtagsgebäcken kennt.
Für den Teig werden hochwertige Zutaten verwendet: Butter, frische Eier, Zucker und Mehl bilden die Basis, dazu kommen kandierte Orangenschalen, die dem Gebäck eine feine Zitrusnote verleihen. Charakteristisch ist auch die Oberfläche der Colomba – eine Glasur aus Zucker, Eiweiß und Mandeln, die beim Backen eine leicht knusprige Kruste bildet und einen schönen Kontrast zur weichen Krume schafft.
Eine kleine Anekdote erzählen die Bäcker des Projekts selbst gern: Beim ersten Backen einer Colomba dauert das Warten fast länger als das Arbeiten. Der Teig ruht, geht langsam auf und wird immer wieder vorsichtig gefaltet. „Die Colomba bringt uns Geduld bei“, soll einmal einer der Bäcker gesagt haben – und vielleicht ist genau das auch das Geheimnis dieses traditionellen Ostergebäcks. 🕊️
Als die ersten Panettone und Colombe aus der Gefängnisbäckerei vorgestellt wurden, waren viele zunächst skeptisch. Doch bei einer Blindverkostung sollen einige renommierte italienische Konditoren die Backwaren der Pasticceria Giotto unter ihre Favoriten gewählt haben – ohne zu wissen, wo sie entstanden waren. Erst danach wurde aufgelöst. Die Überraschung war groß, aber das Urteil blieb dasselbe: gutes Handwerk erkennt man am Geschmack, nicht am Ort, an dem es entsteht. 🕊️🍞
Internationale Medien wie Forbes und The New York Times haben die handwerklich hergestellten Panettone der Bäckerei bereits hervorgehoben. Auch italienische Gourmetmedien wie Gambero Rosso loben die Backwaren für ihre traditionelle Herstellung und das überzeugende Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mehr zum dem Vorzeigeprojekt “Gefängnisinsassen als Spitzenbäcker” lesen Sie hier:
Gefängnisbäckerei in Padua – Schwerverbrecher backen Kuchen für den Papst
Spiegel – Knast-Konditorei
Die Geschichte dieses klassischen Ostergebäcks bietet natürlich viele Ursprungslegenden an. Zuallererst ist die Taube ein Sinnbild des Friedens und das paßt gut zu Ostern. Im Jahr 1176 kämpften der Kaiser Barbarossa gegen die “Lega Lombarda”, in der Schlacht von Legnano. Der Legende nach sind 2 weiße Tauben zielstrebig erst in den Himmel aufgestiegen und dann auf der Seite der Mailänder Lega gelandet. Das wurde als göttliches Zeichen interpretiert und die Mailänder gewannen dann auch diese Schlacht.
Eine zweite Legende geht in das Jahr 568 n Chr zurück. Damals eroberten die Langobarden unter König Alboin Norditalien. König Alboin war als grausamer Kriegsführer gefürchtet. 571 schließlich überfiel er am Karfreitag die Stadt Pavia. Ein schönes Mädchen soll ihm ein Brot in Form einer Taube überreicht haben. Das beeindruckte und überraschte den König so, daß er alle gefangenen Mädchen in Pavia freiließ. Seitdem ist die Colomba di Pasqua, die Ostertaube, ein Wahrzeichen der Stadt Pavia.
Kühl und trocken lagern, vor dem Servieren können Sie den Kuchen im Backrohr bei 150 °C ca 2 Minuten erwärmen. Dadurch enfalten sich die Aromen am besten.
Besonders wichtig: verpacken Sie die Ostertaube, die Colomba di Pasqua, nach dem Anschneiden sofort wieder. Der Kuchen trocknet an der Luft schnell aus, wieder in die Verpackung gegeben hingegen können Sie die Ostertaube ein bis zwei Wochen aufheben.
Gewicht: 750 gr
Weizenmehl, kandierte Orangenschalen 24 % (Orangenschalen, Glukose-Fruktose-Sirup, Zucker), pasteurisiertes frisches Eigelb (Kategorie A), Butter, Zucker, natürlicher Sauerteig (Weizen), Honig, Orangenpaste 1 % (Orangenschalen, Glukose-Fruktose-Sirup, Zucker), Salz, Kakaobutter-Vanillemischung (Kakaobutter, gemahlene Vanilleschoten, Vanillekonzentrat, erschöpfte Vanillesamen), Bierhefe.
Zutaten Glasur: Zucker, Zuckerkörner, Mandeln 18 %, pasteurisiertes frisches Eiweiß, geschälte gemahlene Mandeln, Puderzucker, Maismehl, Kartoffelstärke, Sonnenblumenöl.
Energie 1650 kJ / 395 kcal Fett 18 g davon gesättigte Fettsäuren 10 g Kohlenhydrate 52 g davon Zucker 26 g Eiweiß 7 g Salz 0,45 g
43,90 € / kg
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