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Spaghetti Carbonara mit weißem Spargel

 

spaghetti carbonara mit spargel

Spaghetti Carbonara mit Spargel

Diese Version der Spaghetti Carbonara kombiniert die klassische, cremige Ei-Käse-Sauce mit sanft gegarten Stücken vom weißen Spargel.Der Spargel wird in wenig Wasser mit Olivenöl langsam gegart, wodurch er besonders zart bleibt und eine leichte natürliche Emulsion entsteht.
Zubereitungszeit 10 Minuten
Kochzeit 15 Minuten
Gesamtzeit 25 Minuten
Portionen 4 Personen

Sie brauchen

  • 1 Küchenthermometer
  • 1 Nudelsieb
  • Bratpfanne, Kochtopf

Zutaten
  

  • 300 gr weißer Spargel
  • 200 gr Guanciale, alternativ Pancetta
  • 400 gr Spaghetti
  • 4 St frische Bio-Eier
  • 2 St Eidotter von frischen Bio-Eiern
  • 120-150 gr geriebenen Käse, gemischt Parmigiano Reggiano und Pecorino Romano
  • Pfeffer: frisch gemahlener Pöfeffer , etwas gröber gemahlen als üblich !
  • Salz
  • Olivenöl aus kalter Erstpressung
  • 4 St vorgewärmte Pastateller

Zubereitung
 

  • Zuerst werden alle Zutaten vorbereitet:
  • Den weissen Spargel schälen und den unteren Teil, wo der Spargel holzig ist, wegschneiden. Den Spargel dann in ca 2cm lange Stücke schneiden.
  • Die Spargelstücke in einen kleine Topf geben, etwas Wasser und 1-2 El Olivenöl hinzugeben. Der Spargel sollte maximal bis zur Hälfte mit der Wasser-Öl-Mischung bedeckt sein.
    Auf kleiner Hitze ca 10 Minuten köcheln, bis die Spargelstücke weich sind (testen ! ). Nun sollte das Kochwasser ziemlich verdunstet sein und der Spargel in einer Art Emulsion liegen. Bei Bedarf etwas Wasser aus dem Topf schütten.
    weisser spargel wird in wasser-olivenoel-mischung gekocht
  • Guanciale in schmale Streifen oder würfelig schneiden.
  • Die 4 Eier und 2 Eidotter in einer Schüssel mit einer Gabel verschlagen , etwas Pfeffer darüber mahlen (nicht ganz fein, eher grob)
    2/3 des geriebenen Käse in die Eiermasse rühren. Der restliche Käse kommt zum Schluss über das fertige Gericht.
  • Nun in einem großen Kochtopf Wasser zum Kochen bringen, leicht salzen und die Spaghetti kochen, bis sie perfekt "al Dente " sind.
    Bei Martelli-Spaghetti rechnet man ca 12 Minuten.
  • Während die Spaghetti kochen, die Guanciale-Stücke in einer Pfanne kurz anbraten. Das geht ziemlich schnell , 1 bis 2 Minuten maximal. Sobald die Stücke leicht kross aussehen, aus der Pfanne in eine kleine Schüssel umleeren.
  • Sobald die Nudeln fertig gekocht sind, abseihen und wieder in den Kochtopf zurück befördern. Die Spaghetti müssen nun etwas abkühlen, damit im nächsten Schritt die Eiermasse nicht wegen zu hoher Temperatur stockt.
    Ein Küchen-Thermometer in die Spaghetti gesteckt erspart einem das Abschätzen der Temperatur. Bei ca 80 Grad beginne ich damit, die Spaghetti mit den gebratenen Guanciale-Stückchen, den Spargelstücken (mit etwas Emulsion, aber bitte nicht zuviel ) und der Eier-Käse-Mischung zu vermengen.
    Durch die Resthitze der Nudeln wird die Eiermasse gegart, ohne zu stocken.
    Die Pasta auf die vorgewärmten Teller verteilen und mit dem restlichen Käse bestreuen .
    Buon Appetito!
    spaghetti im kochtopf mit thermometer
  • Dazu passt ein gut gekühlter Franciacorta-Wein !
    spaghetti carbonara mit spargel auf teller

Notizen

Weitere Zubereitungsmöglichkeit: statt weißem Spargel kann man natürlich auch grünen Spargel nehmen, ganz nach Lust, Laune und Verfügbarkeit. 
Für diese Carbonara verwende ich gerne eine Mischung aus Pecorino Romano und Parmigiano Reggiano.
Pecorino Romano, ein traditioneller Schafskäse der römischen Küche, bringt die typische würzige, salzige Kraft in die Sauce und sorgt für den charakteristischen Geschmack klassischer Carbonara.
Parmigiano Reggiano ergänzt ihn mit seiner nussigen, etwas milderen Tiefe und einer feinen Cremigkeit, sodass zusammen eine ausgewogene Käsebasis entsteht, die sich wunderbar mit der seidigen Ei-Emulsion der Spaghetti Carbonara verbindet.
Interessanterweise stammt Pecorino Romano heute nicht unbedingt direkt aus Rom: Obwohl seine Geschichte und sein Name eng mit der römischen Küche verbunden sind, wird der Käse inzwischen überwiegend auf Sardinien hergestellt, wo große Schafherden ideale Bedingungen für seine Produktion bieten. Diese Kombination aus römischer Tradition und ausgewogenem Käsegeschmack passt besonders gut zu saisonalen Zutaten wie zart gegartem weißen Spargel. 🍝🌱
Wichtig für eine echte Carbonara ist außerdem, dass sie ohne Sahne oder Obers zubereitet wird – das gilt in der italienischen Küche als klares No-Go. Die cremige Konsistenz entsteht ausschließlich durch die Emulsion aus Ei, geriebenem Käse und etwas Pastawasser.
In diesem Rezept bringt der gekochte Spargel genügend Flüssigkeit mit -daher  hier kein zusätzliches Pastawasser . 
Bei Carbonara ist schwarzer Pfeffer mehr als nur ein Gewürz. Der Name der Spaghetti Carbonara wird oft mit den „Carbonari“, also Köhlern, in Verbindung gebracht – angeblich, weil der grob gemahlene Pfeffer wie kleine Kohlestückchen auf der Pasta aussieht. Deshalb lohnt es sich, den Pfeffer wirklich frisch zu mahlen und ruhig etwas großzügiger zu verwenden. Sein warmes, leicht rauchiges Aroma gehört einfach zu einer guten Carbonara.
Beim ersten Versuch ist mir übrigens etwas passiert, das bei Carbonara schnell passieren kann: Die Pfanne war noch zu heiß. Obwohl sie schon vom Herd gezogen war, haben die Stücke vom Guanciale weiter gebraten und nach und nach ihr gesamtes Fett abgegeben. Statt der gewünschten saftigen, knusprigen Würfel hatte ich plötzlich sehr viel Fett in der Pfanne. Also habe ich kurzerhand einen Teil davon abgegossen und ein paar frische Würfel  Guanciale in die noch warme Pfanne gegeben. Die bereits knusprigen Stücke brachten Röstaroma, die neuen Stücke steuerten wieder etwas saftige Textur bei – und am Ende war das Ergebnis sogar besser als geplant. Solche kleinen Improvisationen gehören beim Kochen einfach dazu und machen eine gute Spaghetti Carbonara oft erst richtig interessant. Zum Glück habe ich immer genügend Vorrat an Guanciale in meinem Kühlschrank. 
Für diese Variante mit  weißem Spargel entstand die Idee ganz aus der Saison heraus. Während der Spargelzeit liegt es nahe, den milden, leicht süßlichen Geschmack dieses Gemüses auch mit klassischen Pastagerichten zu kombinieren. Besonders gut funktioniert das mit Spaghetti Carbonara, deren würzige, cremige Sauce einen schönen Kontrast zum zarten Spargel bildet. Wichtig ist dabei, den Spargel nicht einfach mitzukochen, sondern ihn sanft in wenig Wasser und etwas Olivenöl zu garen. So bleibt er aromatisch, behält seine feine Textur und bringt am Ende eine frische, fast frühlingshafte Note in das ansonsten eher kräftige römische Pastagericht. Gerade diese Verbindung aus traditioneller Carbonara und saisonalem Spargel macht das Gericht für mich besonders spannend. 🌱🍝
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