Der Risottoreis Vialone Nano zählt zu den besten Reissorten für cremige, authentische Risotti. Angebaut wird er in der fruchtbaren Ebene südlich von Verona, einem Gebiet mit langer Reisanbautradition. Mineralreiche Böden, ein mildes Klima und das klare Wasser aus den Alpen bieten ideale Bedingungen für den Anbau dieser besonderen Sorte. Die kurzen, rundlichen Körner nehmen Flüssigkeit besonders gut auf und geben gleichzeitig Stärke ab. Dadurch entsteht die typisch cremige Konsistenz eines Risottos, während der Kern angenehm bissfest bleibt. Ein leicht nussiger Akzent verleiht auch dem einfachsten Risotto ein hervorragendes Aroma. Die Region rund um Isola della Scala bei Verona gehört zu den traditionsreichsten Reisanbaugebieten Italiens. Bereits im 16. Jahrhundert wurden hier die ersten Reisfelder angelegt. Ein bis heute genutztes Netz aus Kanälen und Bewässerungsgräben versorgt die Felder kontinuierlich mit frischem Wasser. Die Sorte Vialone Nano wurde 1937 speziell für diese Region gezüchtet und ist perfekt an die lokalen Böden und klimatischen Bedingungen angepasst. Nach der Ernte wird der Reis schonend verarbeitet, um Geschmack und Struktur bestmöglich zu erhalten. Vialone Nano eignet sich besonders für klassische Risotti – etwa mit Steinpilzen (hier gehts zum Rezept), Meeresfrüchten oder Spargel – und sorgt für die typisch cremige, leicht fließende Konsistenz eines traditionellen italienischen Risottos. Wir finden Risotto mit Pancetta und Rotwein himmlisch, die Mutigen wagen sich an Erdbeer-Risotto mit Balsamico-Essig! Seit 1650 baut die Familie Ferron in der Nähe von Verona Reis an. Dabei kommt noch heute bei der schonenden Verarbeitung des Reises ein altes Mühlwerk aus dem 17. Jahrhundert zum Einsatz. Der Reis wird im April mit Hand ausgesät und im Herbst mit der Hand geerntet. Gabriele Ferron ist weltweit geschätzt wegen seines Einsatzes für den italienischen Reisanbau und die Risottokultur.